Wenn du mit dem Gedanken spielst eine eigene Webseite zu haben, solltest du dich einmal damit auseinander setzen, welche Möglichkeiten es gibt, dies zu realisieren. Hier erkläre ich dir kurz die Möglichkeiten und welche Kosten jeweils auf dich zukommen.

Webseiten-Baukasten oder selbst hosten?

Für eine eigene Webseite gibt es zunächst 2 grobe Möglichkeiten:

  • Du kannst auf ein Baukastensystem zurückgreifen
  • Du kannst deine Webseite selbst hosten

Webseite mit einem Baukastensystem

Anbieter sind zum Beispiel Wix oder Jimdo. Bei beiden gibt es die Möglichkeit der kostenlosen Nutzung. Das Problem bei den kostenlosen Versionen ist, dass nur eine Domain wie deinename.jimdosite.com oder deinname.wixsite.com möglich ist.   Diese Domains sind für Hobby-Nutzer und zum Ausprobieren wunderbar, aber im für Dienstleister und UnternehmerInnen wirken sie höchst unprofessionell. 

Wenn du bei den Baukastensystemen eine wirklich eigene Domain haben möchtest starten die Preise bei 9$/Monat (Jimdo) bzw. 4,5$/Monat (Wix)

Wie funktioniert ein Webseiten-Baukasten? Grob gesagt kannst du zwischen verschiedenen Designs wählen und dort dann deine Texte und Bilder eintragen. Der Vorteil ist, dass du dich nicht mit dem Erstellen von Webseiten auskennen muss. Alles ist quasi vorgegeben. Das ist gleichzeitig auch der größte Nachteil, denn du bist damit nicht sehr flexibel und stößt schnell an die umsetzbaren Grenzen der Systeme. Außerdem wird es umso teurer, je mehr Extra-Funktionen du möchtest.

WordPress.com (!!! Wichtig: Nicht verwechseln mit WordPress.org !!!) ist übrigens auch ein Anbieter, mit dem du eine dort gehostete Seite erstellen kannst. Auch hier gibt es eine kostenlose Version, inkl. der gleichen Domain-Problematik (deinname.wordpress.com) sowie eine monatliche Aboversion.

Der Unterschied zwischen wordpress.com und wordpress.org wird hier noch einmal erklärt.

Sind die Baukästen nicht günstiger als selbst hosten?

Günstiger sind die Baukästen auf jeden Fall, wenn du die kostenlose Version nutzt – aber wie gesagt, rate ich davon bei professionellen Webseiten dringend ab!

Webhosting kostet bei All-Inkl* zum Beispiel ab 4,95€/Monat für bis zu 3 Domains und mit 50GB Speicher (wichtig: Der Preis für den günstigsten Tarif liegt bei 4,95€, aber hier muss unbedingt noch das SSL Zertifikat für 0,95€ pro Monat dazu gebucht werden – macht also 5,95€/Monat) Damit liegst du also schon unter dem günstigsten Bezahl-Tarif von Jimdo. Bei Wix bekommst du für 4,50€ gerade mal die Möglichkeit die nervige .wixsite.com Endung loszuwerden und ganze 500mb Speicherplatz – du ahnst es: damit kommst du nicht weit! In diesem Tarif werden auf deiner Seite übrigens auch Wix-Werbeanzeigen angezeigt. Insgesamt ist dieser Tarif also keine wirkliche Option. Wenn du dir die Tarife der beiden Anbieter anschaust, siehst du, dass du dabei schnell bei bis zu knapp 25€/Monat (Wix) oder sogar 39€/Monat (Jimdo) dabei bist.

Übrigens sind bei All-Inkl in jedem Tarif die ersten 3 Monate kostenlos!*

Webseiten-Baukasten für Business Webseite nutzen?

Welche Kosten fallen beim selbst hosten noch an?

Es ist möglich eine selbst gehostete Webseite ohne weitere Kosten zu haben. Denn es gibt für WordPress auch jede Menge kostenlose Themes. Kosten fallen an, wenn du ein Premium-Theme kaufst. Auch manche Plugins kosten Geld – für die meisten gibt es aber eine kostenlose Version, die in den meisten Fällen auch ausreichend ist.

Kosten fallen natürlich außerdem an, wenn du jemanden mit dem Erstellen einer Webseite beauftragst. Wenn du auf die Gebühren der Baukastensysteme schaust, bist du damit aber langfristig trotzdem besser dran. Die Kosten meines Basis-Webseitenangebot für Virtuelle Assistenten bzw. Dienstleister sind zum Beispiel niedriger als ein halbes Jahr Jimdo Premium-Tarif bzw. geringer als ein Dreiviertel Jahr Wix Premium-Tarif.

Was brauche ich alles zum selbst hosten?

Wenn du dich für eine individuelle Webseite und gegen ein sogenanntes Baukastensystem entscheidest, benötigst du einen eigenen Hoster – also ein Ort, wo deine Seite liegt. Dazu natürlich auch eine Domain, also die Adresse unter der deine Seite erreichbar ist und schließlich ein Content Management System z.B. WordPress.

Was ein Hoster ist, wo du eine Domain herbekommen kannst und wie WordPress dann auf deine Seite kommt, erkläre ich dir in meinem nächsten Beitrag.

Mein Fazit

Ich persönlich rate immer zu einer selbst gehosteten Seite. Du bist damit flexibler und kannst sie im Laufe der Zeit ganz leicht an deine Bedürfnisse anpassen.

  • Du möchtest deine Webseite später mehrsprachig haben? Kein Problem!
  • Ein Shop soll angeschlossen werden? Kein Problem!
  • Du benötigst einen Mitgliederbereich? Auch das ist mit einer selbstgehasteten WordPress Seite kein Problem!

Hast du noch Fragen zum Thema Baukasten vs. selbst hosten? Dann lass mir gern einen Kommentar da!

Anja

PS: Solltest du Hilfe rund um WordPress benötigen, kann ich dich dabei gern unterstützen! Nimm Kontakt mit mir auf oder schau dir mein Webseitenangebot für Virtuelle AnssistentInnen und andere DienstleisterInnen an.

*dies ist ein Affiliate-Link, d.h. solltest du darüber etwas kaufen, erhalte ich eine kleine Provision. Der Preis für dich ändert sich dabei selbstverständlich nicht.


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